Hartes Training, uneingeschränkter Wille und gnadenlose Disziplin – das ist die Erfolgs-Basis die den Profiboxer Jürgen Brähmer zum WBO-Weltmeister machen.

Jedoch bedarf es neben dieser grenzenlosen Hingabe an den Boxsport noch etwas mehr, um diesen Titel sicher erreichen und auch in Zukunft angemessen verteidigen zu können. Denn auch ein erfolgreicher Boxprofi, wie Jürgen Brähmer, braucht in den Phasen zwischen den anstrengenden Kämpfen im Ring und dem ausgiebigem Training ein wenig Zeit für die anderen Bereiche seines Lebens, in denen er frei seinen eigenen Interessen und Wünschen nachgehen und Energie für die nächste Herausforderung tanken kann.
Nebenbei ist eine der schönsten Vorlieben des Profiboxers, selbstverständlich neben dem Boxsport, die kulinarische Küche, wobei sich Jürgen Brähmer zum Einen der erlesenen Köstlichkeiten einer exquisiten Gourmetküche und zum Anderen der deftigen Mahlzeiten unserer guten deutschen und mecklenburgischen Hausmannskost hingeben kann. Dabei steht, insbesondere für ihn als ursprünglicher Mecklenburger, eines ganz oben auf seiner persönlichen Speisekarte: viel, viel Fisch.
Doch nicht nur mit gutem Essen verschafft Jürgen Brähmer sich, das für seinen Job, so wichtige Wohl für Leib und Seele. Denn auch in seiner Freizeit hält sich der WBO-Weltmeister auf die unterschiedlichsten Arten in Bewegung. Sein Pensum an Sportarten geht von Fußball, erstreckt sich dann aber über Tischtennis, Motorsport, Volleyball, Waveboarding, Snowboarding, Wasserski und endet schließlich, so Bähmer, mit gelegentlichem "Ringen im Bett".
Unabhängig davon, ob es Jürgen Brähmer nun eher darum geht, sich an seinen Lieblingsfarben grau, blau und vor allem weiß – „wie meine Weste“, so der Profiboxer – zu erfreuen, oder ob er sich viel lieber nach einem eher seltenen abwechslungsreichen Discoabend den Vorzügen einer deftigen Portion Pasta hingibt, der amtierende Boxweltmeister im Halbschwergewicht weiß sein Leben zu genießen, bevor es zum nächsten Training geht.
Boxen: Am 31. März will der WBO-Weltranglistenzweite im Super-Mittelgewicht gegen den Polen Piotr Wilczewski in den Ring steigen.
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